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Medienerziehung – Gehört das Handy nicht dazu?

Am Gymnasium in den Filder Benden ist eine Handynutzung bis zur 10. Klasse strengstens untersagt und kann im schlimmsten Fall zu einem unangenehmen Gespräch mit dem Schulleiter führen. Doch ist dies gerechtfertigt?

Vorerst muss man die Geschichte des besagten Handyverbotes kennen, denn vor einigen Jahren durften schon Schüler*innen der siebten Stufe das Handy während der Pause benutzen. Nach ein paar Jahren wurde die Stufengrenze auf die neunte Stufe erhöht und danach, wie es aktuell ist, auf die zehnte Klassenstufe. Logischerweise sind die, die noch wissen, dass es mal anders war, verwirrt. Denn außer einer kurzen Durchsage lag keine Begründung vor, zumindestens nicht für die Schüler*innen.

Wir haben eine Umfrage gemacht, um die Meinung der Schüler*innen zur Frage „Ab welcher Jahrgangsstufe darf das Handy in den Pausen genutzt werden?“ festzuhalten. Einige fanden, dass es sogar sehr wichtig sei, das Handy benutzen zu dürfen, denn die Digitalisierung sei sehr wichtig und das Handy gehöre nun mal dazu. Zum Beispiel könne man den Stundenplan durch eine bestimmte App öffnen. Der Meinung dieser Schüler*innen nach, dürfte es kein Handyverbot geben, da man schon von klein auf lernen sollte, wie man mit digitalen Medien umgeht. Man könnte das Handy auch mehr im Unterricht einbringen, welches ein verantwortungsbewussten Umgang stärken würde. Auf der anderen Seite gab es die Meinung, dass die Handynutzung zwar erlaubt seien sollte, aber mit einer festen Regelung, also erst ab der sechsten Klasse und auf gar keine Fall wurde eine freie Handynutzung im Unterricht befürwortet. Doch welche Methode kommt besser bei den Schülern an? Leider ergab unser Umfrageergebnis keinen eindeutigen Standpunkt, da beide Seiten die gleiche Anzahl an Stimmen hatten. Wir kommen deshalb zur Erkenntnis, dass eine Mischung zwischen beiden Ansätzen, ein strenges Verbot oder eine offene Medienerziehung, die beste Lösung wäre. Doch was deutlich geworden sein sollte, ist, dass die Schüler*innen unserer Schule kein absolutes Handyverbot wollen und sich wünschen, dass es mehr Freiheiten für sie geben soll.

Zum Schluss wollen wir nochmal deutlich die Wünsche und Meinungen der befragten Schüler*innen unterstreichen, da das Respektieren jener sehr wichtig ist und die Schüler*innen gehört werden wollen. Denn eine freiheitlichere Gestaltung der Handyregelung ist in unserer heutigen Zeit dringend nötig.

 

Melina Hüne, Hannah Raberg, Jana Heppner, Sophie Naghi

Michael Bednarz

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Michael Bednarz

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