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Liegen wir in der Digitalisierung wirklich so weit zurück?

In letzter Zeit hörte man öfter das Wort „Digitalisierung“. Jeder weiß heute, dass die Technik sehr schnelle Fortschritte macht. Mittlerweile hat so gut wie jeder Schüler ein Smartphone oder einen Tablet-Computer zu Hause.  Viele Schüler beschweren sich, weil sie immer noch eine Menge Bücher tragen müssen und oft unter Rückenschmerzen leiden. Ein Beispiel aus dem Schultag: Wenn die Lehrer Arbeitsblätter verteilen, dann bricht oft Unruhe aus und in der nächsten Stunde haben viele Schüler das Arbeitsblatt auch gar nicht mehr dabei. Diese genannten Aspekte sind oft ein Problem und dabei gibt es noch viele weitere Argumente  für eine verstärkte Digitalisierung. Im Unterricht verteilen die Lehrer meist dutzende Arbeitsblätter, die von einigen Schüler liegen gelassen werden. Oft werden die Arbeitsblätter auch zu Hause vergessen und man hat sie dann in der nächsten Unterrichtsstunde gar nicht dabei. Dabei muss das nicht so sein: viele Lehrmaterialien gibt es auch online! Nur nutzen die meisten Lehrer die Möglichkeiten der Digitalisierung nicht. Lieber greifen sie auf veraltete Unterrichtsmaterialien und -methoden zurück. In den USA ist die Digitalisierung, vor allem an den Schulen, schon viel weiter fortgeschritten. Beim digitalen Wandel liegt Deutschland noch sehr weit zurück.

Es gibt allerdings auch viele Schulen, in denen digitale Medien bereits angeboten werden. Auch in vielen unserer Räume stehen digitale Tafeln (Whiteboards) bereit. Vielfach werden sie aber von den Lehrern nicht genutzt. Ein Grund dafür könnte sein, dass viele Lehrer sich noch nicht an die Technik gewöhnt haben bzw. sich nicht sicher fühlen oder nur ein geringes  Verständnis dafür haben. Aus diesem Grund sollten die Schulen Fortbildungen, Seminare oder andere Weiterbildungsmöglichkeiten für die Lehrer anbieten. Hierdurch könnte den Lehrern deutlich gemacht werden, an welchen Stellen des Unterrichts sich die Arbeit mit digitalen Medien lohnt und wie sie sinnvoll eingesetzt werden können. Die Kinder hätten durch die neuen Medien viel mehr Spaß am Lernen und wären sicherlich motivierter mitzumachen.

Man muss den Schülern aber auch beibringen, wie man die digitalen Medien richtig und erfolgreich für einen Lernprozess nutzen kann. Dies könnte man im Rahmen einer Medienerziehungsstunde einführen.

Von Benededict und Nick

Michael Bednarz

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