Der Start an einer neuen Schule ist immer aufregend – vor allem, weil man auf viele neue Gesichter trifft. Um den „Frischlingen“ das Ankommen zu erleichtern, gibt es an unserer Schule das Projekt AIWI. In vier verschiedenen Modulen, die sich von März 2026 bis zum großen Finale im April 2027 erstrecken, geht es um weit mehr als nur Mathe oder Deutsch. Hier stehen Teambuilding, Technikkompetenz und die Vorbereitung auf die gemeinsame Zeit im Vordergrund. Wir haben uns für euch ein besonderes Modul genauer angeschaut: Die Vorbereitung auf die Klassenfahrt zur Nordseeinsel Wangerooge.
In der Klasse von Frau Sommer läufts. Während einige Schüler noch von fernen Traumreisezielen wie Korsika oder den Malediven träumen, geht es heute ganz konkret um die deutsche Nordseeküste. Das Ziel des Moduls ist klar: Da die Schüler von verschiedenen Grundschulen kommen und sich untereinander kaum kennen, sollen sie durch die gemeinsame Arbeit als Team zusammenwachsen und ihre Stärken erkennen. Dabei geht es aber auch um ganz praktische Fähigkeiten. Frau Sommer stellt direkt zu Beginn klar: „Google Maps ist oft falsch, die Karten-App ist besser!“ Diese Erfahrung macht auch ein Schüler, der bei seiner Suche nach Wangerooge plötzlich digital in Russland landet – ein Lacher, der die Stimmung auflockert.
An den Tischen wird konzentriert gearbeitet. Jeder Tisch hat Karten von Wangerooge erhalten, doch die iPads sind ebenfalls im Einsatz. Die Schüler scannen QR-Codes, um knifflige Quizfragen über die Insel zu beantworten und lernen so den Umgang mit Technik. Auf dem Smartboard zeigt Frau Sommer wichtige Orte wie die Jugendherberge oder den alten Leuchtturm. Ein Moment der Stille entsteht, als das Skelett eines Wals besprochen wird – das Tier löst bei vielen Mitleid aus. Auch kuriose Geschichten fehlen nicht: Frau Sommer erzählt, wie sie und Frau Schmücker im letzten Jahr vom Leuchtturmwärter schlichtweg vergessen wurden.
Ein weiterer wichtiger Baustein des AIWI-Projekts ist das „Smartphone-Fasten“, das von den sogenannten WebGuards begleitet wird. In einer Zeit, in der fast alle Fünftklässler bereits in sozialen Medien aktiv sind, lernen sie hier, wie Kommunikation ganz ohne Handy funktioniert. Mit selbstgebastelten Dosentelefonen aus Bechern und Schnur erfahren die Schüler, dass man auch mit einfachen Mitteln eine Verbindung aufbauen kann.
Obwohl manche Schüler den Tag zwischendurch „eher langweilig“ fanden oder die Abwesenheit von Herrn Monning bedauerten, war das Fazit der meisten positiv: Es sei viel vielseitiger als normaler Unterricht – oder wie es ein Schüler ausdrückte: „Nur Streber finden normalen Unterricht besser.“ Die Vorfreude auf die echte Klassenfahrt ist jedenfalls riesig, auch wenn die Nachricht, dass das berühmte „Café Pudding“ auf der Insel aktuell geschlossen hat, für kurze Enttäuschung sorgte. Mit viel Wissen über die 161 Stufen des Leuchtturms und die Geografie der Insel sind die neuen Schüler nun bestens für ihre erste große Klassenfahrt als Klassengemeinschaft vorbereitet.
Autoren Valentin und Philipp
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