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Die Klassenräume am GFB – Wie werden sie wahrgenommen?

Klassenräume sind mehr als nur Lernorte. Sie sind Orte der Gemeinschaft, des Lachens – aber vielleicht auch ab und zu des Leidens. Treffen mit Mitschülern, das Erledigen von Aufgaben. Wir haben Umfragen mit Mitschülern und Lehrkräften durchgeführt, um herauszufinden, was einen guten Klassenraum ausmacht, welche Klassenräume am beliebtesten sind und wie ein Klassenraum unsere Lernfähigkeit beeinflusst.

Schon vor unserer Umfrage hatten wir einige Vermutungen: Klassenräume, die über wenig bis gar keine Technik verfügen und nicht personalisiert sind, schätzten wir von vornherein als weniger beliebt ein.

Dann fallen Klassenzimmernummern: „N244“. Während der Lieblingsraum vieler Fünftklässler ihr eigener ist, gilt bei den befragten Zehntklässlern das Gegenteil: Ihr eigener Klassenraum „N248“ ist der unbeliebteste. Dieses Muster lässt sich auch anhand der Aussagen anderer Klassen erkennen. Andere Zehntklässler beschweren sich über den fehlenden Platz in ihrem Klassenraum „N251“. Und auch wir finden es – trotz viel Platz – nicht optimal, dass das kaputte Board in unserem Klassenraum „H128“ nicht repariert wird.

Weitere Aspekte, die beliebte Klassenräume bei Lehrkräften und Schülern ausmachen, sind gute natürliche Beleuchtung, ein wirksamer Sonnenschutz im Sommer oder (mit einem Augenzwinkern) kurze Wege – also Räume, zu denen man nicht so viele Treppen steigen muss.

Ein Punkt, der uns im Prozess der Recherche besonders aufgefallen ist und auch unseren ersten Vermutungen entspricht, ist die Einrichtung. Viele von uns beneiden die bunt geschmückten Wände und zusammenpassenden Stühle und Tische der jüngeren Jahrgänge. Auch im Gespräch mit Lehrkräften wurde bestätigt, dass bunte Dekorationen und persönliche Gestaltung, die in höheren Klassenstufen oft verschwinden, zu mehr Motivation beim Lernen führen. Eine Lehrerin merkt an, dass das Interesse der älteren Schüler ihrer Ansicht nach oft schwindet und allgemein die Zeitpläne so eng sind, dass kreative Gestaltung von Klassenräumen häufig keine Zeit findet. Uns freut es, wenn wir zum Beispiel im Geschichtsunterricht Plakate für den Klassenraum erstellen können und so Dekoration und inhaltliches Lernen verbinden können.

Auch wenn nicht alle immer zu 100 % zufrieden mit ihren Klassenräumen sind, ist die Schule doch sehr bemüht, ein bestmögliches Lernumfeld zu schaffen. In den letzten Jahren ist die Schule mit Smartboards in jedem Klassenraum und der Renovierung einzelner Räume digitalisiert und modernisiert worden.

Klassenräume sind mehr als nur Lernorte – und die fortlaufenden Arbeiten zur Optimierung machen uns als GFB stärker.

Artikel von Mina Schoger und Romy Grothoff

Romy Grothoff

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